Dieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung intra- und interindividueller Persönlichkeitsorientierungen im Leistungs- und Sozialkontext aus motivationspsychologischer Perspektive. Basierend auf theoretischen Modellen und aktuellen empirischen Befunden wird aufgezeigt, wie soziale Vergleichsprozesse nicht nur leistungsförderlich, sondern auch sozial dysfunktional wirken können – insbesondere im Licht der mimetischen Theorie René Girards. Daraus ergeben sich praxisnahe Implikationen für eine pädagogische Gestaltung, die sowohl individuelle Entwicklung als auch soziale Verantwortung fördert.